24.07.2014

Food Scouts des GiK besuchten L & D-Vulkanküche in Mendig

Food Scouts des GiK besuchen die L & D-Vulkanküche in Mendig
Entsprechend eingekleidet und vorbereitet bekamen die Food Scouts des GiK einen guten Einblick in die Abläufe der Vulkanküche von L & D in Mendig.
Foto: GiK/L & D
Gespannt starteten die Food Scouts des Gymnasiums im Kannenbeckerland (GiK) Anfang Juli Richtung Mendig, um unter der fachkundigen Leitung von Mariela Wolf, Dipl. Ernährungs- und Gesundheitstherapeutin bei L & D, und Dirk Krämer, Küchenleiter in der Mensa des GiK in Höhr-Grenzhausen, zu erfahren, wo das Essen für die Mensa herkommt und wie es hergestellt wird.

Nach einer 45-minütigen Fahrt kamen die Schüler/-innen in Mendig an, wo der Caterer L & D eine von zwei Zentralküchen für die Kinder- und Jugendverpflegung betreibt, die unter anderem auch die Mensa in Höhr-Grenzhausen beliefert. Mariela Wolf erwartete die Gruppe und führte sie direkt in den Umkleidebereich im Keller, den jeder Mitarbeiter und Besucher passieren muss, da in der Küche selbstverständlich höchste Hygienevorschriften herrschen. Nachdem alle Besucher entsprechend eingekleidet und vorbereitet waren, ging die Führung los.

Die Food Scouts sahen die zimmergroßen Vorrats- und Kühlräume für die verschiedenen Warengruppen, die getrennt gelagert werden müssen, staunten über die riesigen Packungen Nudeln, die großen Flaschen Öl oder die überdimensionalen Packungen Gewürze. Nach einer ausführlichen Einweisung in die Hygienevorschriften ging es weiter in den eigentlichen Küchenbereich. Auch hier war alles eine Nummer größer als zu Hause: Töpfe, die eingebaut in die Kochzeile über 100 Liter Inhalt fassen, Schöpfkellen, Rührlöffel und Mixer, die aussehen, als wären sie für Riesen gemacht, oder Schüsseln, in denen Saucen mit mehreren 1-Liter-Packungen Milch und Sahne zubereitet werden.

Mensaleiter Dirk Krämer erklärte, dass die Abläufe in der Küche genau festgelegt sind und dass am „Schwarzen Brett“ jeder Koch und jede Küchenkraft einsehen kann, welche Gerichte für den aktuellen Tag zuzubereiten sind. Der Leiter jeder Küche muss hier immer den Überblick behalten und die Mengen aller benötigten Zutaten passend im Vorfeld bestellen. Außerdem gehört das Dreisatzrechnen für jeden Koch zur Grundvoraussetzung, um die Zutaten der Gerichte für solche großen Mengen, die hier schultäglich gekocht werden, passend umzurechnen, damit es nachher auch schmeckt. Der Betrieb in der Küche beginnt früh morgens, so dass die Gerichte gegen 9.30 Uhr ausgeliefert werden können. Dazu werden sie nach dem sog. Cook & Chill-System nach dem Kochen sehr schnell heruntergekühlt, gekühlt nach Höhr-Grenzhausen transportiert und dort in der Mensa in den großen Konvektomaten mit heißem Dampf kurz fertig gekocht und sofort serviert. Manche Beilagen werden auch direkt in der Küche der Mensa zubereitet.

Nach so viel Theorie durften die Food Scouts selbst einen Obstsalat zubereiten. Im Vorbereitungsraum der Küche schnitten sie die frischen Früchte, Dirk Krämer gab dabei hilfreiche Tipps. Im schön angelegten Innenhof der Vulkanküche konnten die Besucher zu Mittag essen und anschließend auf einer Wiese gegenüber noch etwas Fußball spielen. Danach ging es wieder zurück zur Schule - satt und um viele interessante Eindrücke reicher.