25.03.2014

L & D und Food Scouts des Gymnasiums im Kannenbeckerland gestalten neuen Speiseplan gemeinsam

Lustiges Erbesengesicht
L & D begrüßt das vorbildliche Engagement der Food Scouts vom GiK und hofft, dass der neue Speiseplan nach Ostern bei allen Schülerinnen und Schülern gut ankommen wird.
Foto: p!xel 66/fotolia.com
Die Food Scouts sind Schüler/-innen der Klassen 5 bis 8 des Gymnasiums im Kannenbeckerland (GiK), jeweils eine Schülerin bzw. ein Schüler vertritt eine Ganztagsklasse. Sie haben in ihren Klassen eine Umfrage zum Essen durchgeführt – zwei Wochen lang wurde jedes Gericht auf dem L & D-Speiseplan bewertet. Danach hat sich ein L & D-Team der Kinder- und Jugendverpflegung aus der Vulkanküche Mendig mit den Food Scouts zusammengesetzt und gemeinsam einen vierwöchigen Speiseplan nach den Wünschen der Kinder erstellt, der dann als Grundlage für den neuen Speiseplan für das GiK diente. Dieser neue Speiseplan wechselt alle sechs Wochen und wurde den Kindern wiederum zur Prüfung vorgelegt. Die Food Scouts haben ihn für gut befunden, sodass er nach den Osterferien zum Einsatz kommen wird. Am GiK wird der Speiseplan zweimal im Kalenderjahr komplett neu konzipiert, sodass Änderungswünsche flexibel eingepflegt werden können.

Mariela Wolf, Diplom-Ernährungs- und Gesundheitstherapeutin bei L & D, hat den Speiseplan mit den Food Scouts erarbeitet und zeigte sich beeindruckt von der Urteilskraft und dem Engagement der Schüler/-innen: „Die Zusammenarbeit mit den Food Scouts war richtig toll, denn die Auswertung dieser Schülerbefragung zeigte ein durchaus verantwortungsbewusstes Essverhalten der Schüler/-innen. Die Gerichte, die gar nicht gut ankamen, wurden von uns sofort gestrichen, und die Food Scouts bekamen einen guten Einblick in die zahlreichen Vorgaben, die wir als Caterer bei der Speiseplanerstellung beachten müssen.“

So müssen z. B. alle Vorgaben immer auf eine Zeitspanne von 20 Tagen bezogen werden: Innerhalb dieser Zeitspanne darf es z. B. nur viermal ein Gericht mit Kartoffelerzeugnissen wie Pommes frites, Püree oder Rösti geben. Fleisch sollte nur achtmal in 20 Tagen auf dem Speiseplan stehen – diese Richtlinie kann durch das tägliche Angebot eines vegetarischen Gerichtes relativiert werden. Während der 20 Tage sollte es täglich Gemüse (davon 8 Mal Rohkost) geben, im GiK wird diese Richtlinie durch das frische Angebot der Salatbar mehr als ausgeglichen. Süße Hauptgerichte sollten maximal zweimal angeboten werden. Hinzu kommen weitere Vorgaben zur Anzahl der Kalorien pro Mahlzeit, zur Verwendung von Zusatzstoffen usw.

L & D begrüßt das vorbildliche Engagement der Food Scouts vom GiK und hofft, dass der neue Speiseplan nach Ostern bei allen Schülerinnen und Schülern gut ankommen wird.

Weitere Informationen zu dem Projekt Food Scout finden sich hier.